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WC & U23WM in Folgaria Italien

Unsere Reise war wohl noch nie so kurz. Über Davos ins Val Müstair und von dort aus durchs Vinschgau in den Süden nach Folgaria. Auf 1200 Meter über Meer haben wir unsere Unterkunft direkt am Sperrgebiet bezogen. Mit den beiden Model-Events konnten wir uns an die Kartier-Art und das Gelände gewöhnen. Es war steil, steinig und es hatte überall Trails. Am Donnerstag wurde der Weltcup mit der Mitteldistanz eröffnet. Ich fühlte mich Fit und sehr stark, jedoch machte ich Fehler an Fehler.

Von 9 zu 10 verliere ich bereits fast eine Minute wegen dem undeutlichen Wegverlauf im Postenraum. Und später nehme ich mich von 11 zu 12 komplett aus dem Rennen:

Als wäre das noch nicht genug erwische ich nochmals einen falschen Weg von 18 zu 19 und so komme ich schlussendlich mit einem Rückstand von fast 10 Minuten enttäuscht ins Ziel.



Doch die Enttäuschung hielt nicht lange an. Ich wusste meine Beine sind sehr gut, das Gelände liegt mir und mir war bewusst, was ich besser machen kann um die Fehler zu vermeiden. Also schaute ich nach vorne und war sehr motiviert für die Langdistanz. Der Wetterbericht war schlecht, und auf 1200-1400müM heisst Regen zu dieser Zeit auch kalte Temperaturen.

Somit startete ich mein erstes Rennen diese Saison mit langarm. Auch dann fühlte ich mich stark. Meine Beine hatten sich von der Mitteldistanz erholt und meine Motivation war riesig. Im Regen bei kalten Temperaturen und schlammigen Bedingungen konnte ich die ersten 100 Minuten fast fehlerfrei durchziehen. Gut im Rennen hatte ich jedoch von 14 zu 15 eine Unsicherheit, welche mir das ganze Rennen kaputt machte. In einem diffusen Wegnetz verliere ich meinen Trail und mache einen Parallelfehler. Kurz darauf stimmt nichts mehr zusammen und ich fahre 11 Minuten - wie man so schön sagt - ins Schilf.

Ich wusste also mein Rennen ist gelauffen und somit auch meine Chance auf eine gute U23 Platzierung an dieser WM. Nach rund 155 Minuten kam ich ins Ziel, wo ich nur noch ans Aufwärmen und schlafen denken konnte. Solche Rennen tun sicherlich weh. Gute beine und grosse Motivation hätten in diesem Gelände für mich eine Chance auf sehr gute Platzierungen ermöglicht. Aber im OL muss man eben auch gut mit der Karte zurecht kommen und dies ist mir leider an diesem Weltcup definitiv nicht gelungen. Als letztes internationales Rennen dieser Saison stand noch die Mixed-Relay auf dem Programm, wo ich im Team2 auf der dritten Strecke startete. Da jeweils nur ein Team klassiert wird und Switzerland 1 mit Ursina, Flurin und Adrian den dritten Rang erreichen konnte, wurde das Team 2 mit Celine, Silas und mir auf dem siebten Rang nicht klassiert.


Der Abschluss der Saison ist für mich definitiv nicht geglückt. Umso erfreulicher war, dass ich den dritten Platz in der U23 Weltcup Gesamtwertung trotzdem verteidigen konnte. Dies stimmt mich positiv für die nächsten Herausforderungen und ich freue mich bereits auf eine spannende Saison 2024, wo ich das letzte Jahr in der U23 Kategorie starten werde.


Vielen Dank euch allen für die spannende Saison! Bis bald.

Zum Abschluss der Saison habe ich ein Video davon gemacht, was nach dem Wettkampf passiert:


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